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Programm

Vorwort zum Tagungsablauf

Wir freuen uns sehr, Euch das Programm für die 50. Assistententagung Öffentliches Recht präsentieren zu können. Ganz besonders freuen wir uns dabei über die Zusagen der diesjährigen Festredner des Eröffnungsabends zu unserem 50. Jubiläum.

Zum akademischen Programm: Wir bedanken uns für die vielen interessanten Referatsvorschläge, die wir auf den „Call for Papers“ erhalten haben, und hoffen, aus ihnen ein rundes und dem Thema gerechtes Programm zusammengestellt zu haben. Dabei bitten wir um Verständnis, dass schlicht aus Gründen der begrenzt zur Verfügung stehenden Zeit auch viele hervorragende Vorschläge nicht angenommen werden konnten.

Die Vorträge sind auch dieses Jahr in mehrere „Panels“ unterteilt, die die thematische Einordnung erleichtern soll. Eine Übersicht über die gehaltenen Vorträge und, soweit verfügbar, Verweise auf die Thesenpapiere/Exposés finden sich unter dem Punkt „Vorträge“.

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Vorgesehener Ablauf der Tagung

Dienstag,
23. Februar 2010

14:00

Für Interessierte:

Stadtrundgang

Beginn vor dem Eingang des Hauptgebäudes.

ab 15:00

Anmeldung zur Tagung

und Ausgabe der Namensschilder.

Anm.: Die Tagungsunterlagen werden erst am Mittwoch ab 8:30 Uhr ausgegeben.

19:00

Feierliche Eröffnung

in der Aula der Universität Greifswald
in Anwesenheit von Gründungsteilnehmern der Assistententagung

  • Musikalische Eröffnung

  • Begrüßung durch die Veranstalter

  • Grußadresse

    Uta-Maria Kuder

    Justizministerin des Landes
    Mecklenburg-Vorpommern

  • Grußwort

    Dr. Arthur König

    Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

  • Festrede

    »Rechtsstaat im Risiko«

    Prof. Dr. Dres. h.c.
    Hans-Jürgen Papier

    Präsident des Bundesverfassungsgerichts

  • Musikalisches Intermezzo

  • Festvortrag

    Prof. Dr. Helmuth Schulze-Fielitz

    Ehem. Vorsitzender der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer

  • Musikalischer Ausklang

Im Anschluss

Empfang

im Konferenzsaal der Universität

Geselliges Beisammensein und Diskussionen in entspannter Atmosphäre.

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Mittwoch,
24. Februar 2010

ab 8:30

Ausgabe der Tagungsunterlagen

9:00

Begrüßung

durch den Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät

Prof. Dr. Axel Beater

Panel 1: Der Begriff des Risikos

PDF (einzeln)

9:30

Strategien zum Umgang mit sagenhaften Risikotypen,
insbesondere am Beispiel der Kernenergie

Dr. Alfred Debus, Speyer

10:30

Kaffeepause

Panel 2: Ungewissheit und Beweislast

PDF (einzeln)

11:00

(Noch) Ungewisse Risiken:
gesetzgeberische Handlungsmöglichkeiten und ‑pflichten am Beispiel der Nanotechnologie

Eva Julia Lohse, Erlangen–Nürnberg

PDF (einzeln)

12:00

Die Europäisierung des Risikoverwaltungsrechts
am Beispiel des Beweisrechts

Dr. Andreas Glaser, Heidelberg

13:00

Mittagspause

Panel 3: Risiken der Risikobewältigung

PDF (einzeln)

14:30

Die Behandlung von Risiken in der Gesetzgebung
am Beispiel der Carbon-Capture-and-Storage-Technologie (CCS-Technologie)

Dr. Susanna Much, Bremen

15:30

Ende des Vortragsprogramms

Nachmittagsprogramm:

16:00

Exkursionen

Wahlweise …

  • zum Fusionsversuchsreaktor „Wendelstein 7-X Stellarator“ am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik,

  • zum Kernkraftwerk Lubmin,

  • zum Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit oder

  • zur Riemser Arzneimittel AG.

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Donnerstag,
25. Februar 2010

Panel 4: Die Pflicht des Staates zum Schutz vor Risiken

PDF (einzeln)

8:30

Grundrechte als Instrumente der Risikoallokation

Dr. Mathias Hong, Freiburg (Breisgau)

PDF (einzeln)

9:30

Schutzpflichten und Gemeinwohl im staatlichen Risikomanagement: Grenzen der etatistischen Konvergenztheorie

Dr. Ulrich Vosgerau, Köln

10:30

Kaffeepause

Panel 5: Risikobewältigung durch Gesetzgebung

PDF (einzeln)

11:00

Gesetzgeber und Ungewissheit: Legislative Reaktionen auf Risiken

Thomas Schwabenbauer, München

PDF (einzeln)

12:00

Unsicherheit im Gesetz:
Der Nexus zwischen Tatbestand und Rechtsfolge als Konstruktion der Wirklichkeit

Dr. Karsten Schneider, Bonn/Karlsruhe

13:00

Mittagspause

Nachmittagsprogramm:

14:30

Workshops*

Wahlweise …

  • Tierseuchen

    mit Prof. Dr. Dr. h.c.
    Thomas C. Mettenleiter.

  • Risikoethik (Umweltethik)

    mit Prof. Dr. Konrad Ott,

  • Medien

    mit Prof. Dr. Roland Rosenstock,

oder

  • Medizin und Pharmakologie

    mit Prof. Dr. med.
    Marek Zygmunt

Abendprogramm:

18:00

Empfang

im Pommerschen Landesmuseum

  • Führung durch die Kunstschätze der Universität Greifswald
  • Kulinarische Weinprobe

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Freitag,
26. Februar 2010

Panel 6: Risiken der Gesetzgebung

PDF (einzeln)

9:00

Gesetzesfolgenabschätzung und Evaluation:
Ein Beitrag zum besseren Umgang mit dem Risikofaktor Recht

Dr. Corinna Sicko, Speyer

PDF (einzeln)

10:00

Bachelier, Black & Scholes oder Mandelbrot?
– Anforderungen an das Recht im Falle divergierender Risikomodelle am Beispiel des Finanzmarkts

Dr. Alexander Thiele, Göttingen

11:00

Kaffeepause

Panel 7: Risiko und Legitimation

PDF (einzeln)

11:30

Recht und globale private Risikosteuerung:
Ein Drei-Stufen-Modell

Carola Glinski, Bremen

12:30

Mittagspause

PDF (einzeln)

14:00

Erodierung des Öffentlichen Rechts durch öffentlich-rechtliche Schiedsverfahren?

Dr. Stephan Schill, Heidelberg

15:00

Kaffeepause

15:30

Abschlussdiskussion

und Benennung der Organisatoren der 51. Assistententagung Öffentliches Recht 2011.

ca. 16:30

Ende des Tagungsprogramms

Abendprogramm:

19:00

Abschlussveranstaltung

im Kaisersaal der Stadthalle Greifswald

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Samstag,
27. Februar 2010

9:00

Bei Eisfreiheit für Interessierte:

Segeltörn auf dem Greifswalder Bodden

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*Erläuterung zu den Workshops am Donnerstag

Am Donnerstag-Nachmittag sind im Rahmenprogramm vier »Workshops« zu verschiedenen Themen geplant. Die dahinterstehende Idee ist die folgende:

Beim Umgang mit Risikofaktoren und deren Bewertung sind Juristen (und nicht nur diese) – sowohl im Bereich der Gesetzgebung als auch der Gesetzesanwendung – im großen Maße auf externen wissenschaftlichen Sachverstand angewiesen und von ihm beeinflußt. Dies kann eventuell so weit gehen, dass Parlamentarier, Beamte und Richter nur noch formal Entscheidungsträger sind.

Unabhängig von der Bewertung dieses Zusammenhanges, sind Juristen damit darauf angewiesen, die wissenschaftlich-technischen Informationen richtig anfordern, verarbeiten und in juristische Formen und Begriffe übertragen zu können. Sowohl Fach- als auch Rechtswissenschaftler bedürfen dafür besonderer kommunikativer Fähigkeiten. Die Workshops laden ein, diese zu prüfen und zu erweitern.

Vier Wissenschaftler aus den Bereichen Umwelt-/Risikoethik, Medienpädagogik/Theologie, Tierseuchenbiologie und Medizin/Pharmakologie werden in Themen ihrer Disziplin einführen. In einem gemeinsamen Diskurs können Workshopleiter und Tagungsteilnehmer den jeweiligen Ausgangspunkt kennenlernen, eine gemeinsame Sprache finden und ggf. Kriterien für einen produktiven Umgang zwischen Fach- und Rechtswissenschaften entwickeln.

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Stand: 16.02.2010
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